Frosthilfe für Obstbauern in Brandenburg und Sachsen
Brandenburg:
Das Land Brandenburg wird in diesem Jahr um die 3 Millionen Euro bereitstellen, um Obstbauern wegen hoher Ernteausfälle aufgrund von Frostschäden zu unterstützen. Das kündigte Agrarminister Axel Vogel (Grüne) am Mittwoch im Landwirtschaftsausschuss des Landtages in Potsdam an. Der Gartenbauverband schätzt die entstehenden Schäden auf insgesamt 10 bis 14 Millionen Euro. Bei Apfel- und Kirschbäumen etwa richteten Frostnächte massive Schäden an.
Sachsen:
Das sächsische Kabinett hat Hilfen für durch Frost geschädigte Obst- und Weinbaubetriebe beschlossen. Damit können betroffene Betriebe unterstützt werden. Die Förderrichtlinie Hilfen Land- und Forstwirtschaft regelt dafür die Voraussetzungen, die maximalen Förderbeträge und das Verfahren. Das Finanzministerium soll prüfen, ob Steuerstundungen und Pachtstundungen für landeseigene Flächen möglich sind. Das Wirtschaftsministerium soll Möglichkeiten für Kurzarbeitergeld für die Mitarbeiter der betroffenen Betriebe aufzeigen. Nach ersten Schätzungen wird von einem Hilfsvolumen in Höhe von 22 Millionen Euro ausgegangen. Davon sind in diesem Jahr bis zu 15 Millionen Euro eingeplant. Die restlichen sieben Millionen Euro sollen im kommenden Haushalt 2025 veranschlagt werden.
Quellen: www.sueddeutsche.de, www.staatsregierung.sachsen.de
